Ablehnungen in der Marktkommunikation (A99, E_0622)
Dieser FAQ-Eintrag erklärt die Fehlercodes A99 (Sonstiger Fehler) und E_0622 - A04 (Falscher Prozess) in der deutschen Energiewirtschaft und wie Marktteilnehmer diese beheben können.
30 FAQ-Beiträge zum Thema Energiemarkt in der Energiewirtschaft
Dieser FAQ-Eintrag erklärt die Fehlercodes A99 (Sonstiger Fehler) und E_0622 - A04 (Falscher Prozess) in der deutschen Energiewirtschaft und wie Marktteilnehmer diese beheben können.
Der Prüfidentifikator 11012 in MaKo 2025 regelt die Prüfung der technischen Machbarkeit eines Lieferantenwechsels durch den Netzbetreiber, einschließlich Kapazitätsprüfungen und netzseitiger Voraussetzungen. Er ist zentral für die Geschäftsprozesse Lieferantenwechsel (GPKE/GeLi Gas), Anmeldungen zur Grund- oder Ersatzversorgung sowie die Synchronisation mit anderen Marktprozessen wie der Bilanzkreiszuordnung und Stammdatensynchronisation.
Dieser FAQ-Eintrag erklärt detailliert, welche Sonderzeichen in EDIFACT-Nachrichten der deutschen Energiewirtschaft gemäß BDEW EDI@Energy-Regelwerken erlaubt oder verboten sind. Er zeigt auf, wie Sonderzeichen korrekt zu handhaben sind, um Syntaxfehler (z. B. R904 mit Fehlercodes 20/21) zu vermeiden und die Konformität nach EnWG sicherzustellen.
Dieser FAQ-Eintrag erläutert die komplexen Abrechnungsprozesse zwischen Netzbetreibern (NB), Messstellenbetreibern (MSB) und Lieferanten (LF) im deutschen Energiemarkt. Er beleuchtet die Netznutzungs-, Messstellenbetriebs- und Bilanzkreisabrechnung sowie die zugehörigen Marktmeldungen und regulatorischen Rahmenbedingungen.
Dieser FAQ-Eintrag beschreibt die Verantwortlichkeiten für die Erfassung, Verarbeitung und Bereitstellung von Messwerten im deutschen Energiemarkt. Er erläutert den standardisierten Datenaustausch zwischen den Marktrollen unter Berücksichtigung relevanter Gesetze, Verordnungen und technischer Richtlinien.
Der Fehlercode Z29 in einer APERAK-Nachricht signalisiert einen AHB-Prüfungsfehler in der deutschen Marktkommunikation, der auftritt, wenn in EDIFACT-basierten Prozessen (insbesondere UTILMD und MSCONS) ein Pflichtfeld im Prüfidentifikator fehlt, ungültig ist oder gegen die Identifikationsregeln für Initial- und Folgeprozesse verstößt. Dies führt zur Ablehnung der Ursprungsnachricht und gefährdet die Einhaltung regulatorischer Fristen.
Dieser FAQ-Eintrag erklärt den Prozess des elektronischen Rechnungsversands (EDIFACT-INVOIC) durch einen Netzbetreiber (NB) an einen Messstellenbetreiber (MSB) zur Abrechnung von Messstellenbetriebsleistungen gemäß § 30 MsbG.
Dieser FAQ-Eintrag erklärt die Prozesse, Fristen, Konsequenzen und Sonderfälle der Beendigung der Energielieferanten-Zuordnung einer Marktlokation (MaLo) bei Lieferantenwechseln, Umzügen, Stilllegungen oder Änderungen des Zeitreihentyps. Der Prozess ist reguliert durch GPKE, GeLi Gas und WiM unter dem Dach des § 20a EnWG und dient der Sicherstellung einer lückenlosen Belieferung und korrekten Bilanzierung.
Was bedeutet die Abkürzung 'EOG' in der Energiewirtschaft? Sie steht für zwei unterschiedliche Konzepte: Ersatz-/Grundversorgung und Erlösobergrenze.
MSCONS (Metered Services Consumption Report) und INVOIC (Invoice Message) sind zentrale EDIFACT-Nachrichten im Abrechnungsprozess der Energiewirtschaft. Sie ermöglichen die standardisierte Kommunikation von Energiedaten und Rechnungen zwischen Netzbetreibern, Messstellenbetreibern und Lieferanten.
Die Abrechnung im Energiemarkt erfolgt zwischen Netzbetreibern (NB), Messstellenbetreibern (MSB) und Lieferanten unter Nutzung standardisierter EDIFACT-Nachrichten. Dieser Prozess umfasst die Übermittlung von Verbrauchsdaten, Rechnungsstellung und Zahlungsabwicklung.
Die Entsperrung einer Marktlokation ist notwendig, wenn ein bestehender Netzanschluss gesperrt ist und ein Lieferantenwechsel erfolgen soll. Der Prozess beinhaltet die Klärung der Sperrgründe, die Koordination zwischen Netzbetreiber, Lieferanten und Messstellenbetreiber sowie die physische Entsperrung des Anschlusses.
Der Fehler Z17 signalisiert einen Zuständigkeitsfehler in der Marktkommunikation, der durch inkorrekte Zuordnungen von Marktteilnehmern zu Markt- oder Messlokationen entsteht. Dieser FAQ-Eintrag erläutert Ursachen, Behebung, Prävention und regulatorische Hintergründe des Fehlers.
Die Marktkommunikation ist der standardisierte Datenaustausch zwischen Marktteilnehmern im deutschen Energiemarkt. Dieser FAQ-Eintrag erläutert die Grundlagen, Prozesse, regulatorischen Anforderungen und Herausforderungen für Stromlieferanten.
Eine REMADV (Remittance Advice) ist eine elektronische Zahlungsavis im standardisierten EDIFACT-Format, die im Energiemarkt detaillierte Informationen über geleistete Zahlungen bereitstellt. Sie ermöglicht eine korrekte Zuordnung von Zahlungen und minimiert Unstimmigkeiten zwischen den Marktteilnehmern.
Dieser Eintrag erklärt die Bedeutung des Ergebnis-Codes A05 sowie die Segmentgruppe SG18 (Z18) im standardisierten Datenaustausch der deutschen Energiewirtschaft nach EDIFACT-Normen (z. B. UTILMD 20B), deren Anwendungsfälle, Zusammenhänge und typische Fehlerquellen.
Was ist die MaLo-ID und welche Funktion erfüllt sie als 11-stelliger, numerischer Identifikator für Marktlokationen im deutschen Strom- und Gasmarkt? Welche Rolle spielt sie in der Marktkommunikation und wie wird sie vergeben?
Die PARTIN-Nachricht (Partner Information) dient dem Austausch von Stammdaten zwischen Marktteilnehmern im deutschen Energiemarkt gemäß den BDEW-Vorgaben. Sie gewährleistet die Datenkonsistenz für reibungslose Geschäftsprozesse wie Lieferantenwechsel und Abrechnung.
Die WebAPI (MaLo Ident Service) ermöglicht die automatisierte Ermittlung der Marktlokations-ID (MaLo-ID) im Lieferantenwechsel gemäß GPKE. Dieser FAQ-Eintrag beschreibt den Prozess, die ausgetauschten Daten und die relevanten Rahmenbedingungen.
Eine nachträgliche Abmeldung der Grundversorgung nach einem Lieferantenwechsel ist grundsätzlich nicht möglich. Ausnahmen sind auf seltene Fälle von Messwertkorrekturen oder Fehlerbereinigungen beschränkt.
Die UTILMD ist ein EDIFACT-Nachrichtentyp für den standardisierten Austausch von Stammdaten zwischen Marktpartnern im deutschen Energiemarkt. Sie ermöglicht die effiziente Kommunikation essentieller Informationen für Geschäftsprozesse wie Lieferantenwechsel und Bilanzierung.
Der Prüfidentifikator 11012 prüft bei einer Netznutzungsanmeldung (NN) die aktive Grund- oder Ersatzversorgung (GuE) einer Marktlokation, um Doppelversorgungen zu verhindern. Ab MaKo 2025 (gültig ab 26.05.2025) ist er zentral für die Prozesssynchronisation zwischen Netzbetreiber und Lieferant in den Geschäftsprozessen GPKE und GeLi Gas.
Die Festlegung MiSpeL (Marktintegration von Speichern und Ladepunkten) der BNetzA zielt auf die gleichberechtigte Integration von Stromspeichern und Ladepunkten in die Strommärkte ab. Sie adressiert regulatorische Barrieren und fördert die Netzdienlichkeit, insbesondere durch variable Netzentgelte und die Teilnahme an Flexibilitätsmärkten gemäß §14c EnWG.
Die Mehr-/Mindermengenabrechnung im Strommarkt gleicht Differenzen zwischen prognostiziertem und tatsächlichem Energieverbrauch aus. Dieser Prozess ist zentral für die finanzielle Abwicklung im Energiemarkt und involviert Netzbetreiber, Lieferanten, Bilanzkreisverantwortliche und Messstellenbetreiber.
Ein Lokationsbündel ist eine logische Gruppierung von Mess-, Markt- und Netzlokationen, die zur eindeutigen Zuordnung von Messwerten zu Energieflüssen und Marktteilnehmern im deutschen Energiemarkt dient. Es ermöglicht eine transparente und abrechenbare Darstellung des Energieflusses.
Die BGM Z-Codes in UTILMD-Nachrichten steuern spezifische Geschäftsprozesse in der deutschen Marktkommunikation. Dieser Eintrag erläutert die Bedeutung und Anwendung der wichtigsten Codes im Kontext von GPKE und WiM.
Das DTM Z26 Segment im UTILMD-Nachrichtenformat gibt das Enddatum des Verwendungszeitraums der Daten an. Es definiert, bis wann die übermittelten Daten gültig sind.
Die GPKE (Geschäftsprozesse zur Kundenbelieferung mit Elektrizität) ist das fundamentale Regelwerk für standardisierte Abläufe und die effiziente Marktkommunikation im deutschen Strommarkt.
Der 24-Stunden-Lieferantenwechsel (LFW24) revolutioniert den Energiemarkt durch die Ermöglichung eines Lieferantenwechsels innerhalb eines Tages. Diese Initiative zielt auf mehr Wettbewerb, verbesserte Prozesseffizienz und eine höhere Kundenzufriedenheit ab.
Dieser FAQ-Eintrag beleuchtet die wesentlichen Aspekte des 24-Stunden-Lieferantenwechsels im Energiemarkt. Er bietet eine umfassende Übersicht über regulatorische Vorgaben, Geschäftsprozesse, technische Anforderungen und Herausforderungen bei der Implementierung.