Deutschlands digitale Energiewende:Neustart oder Fehlstart?

Die Digitalisierung hinkt in Deutschland in vielen Bereichen hinterher, und die Energiewende bildet da keine Ausnahme. Der bisher schleppende Rollout intelligenter Messsysteme, auch Smart Meter genannt, ist ein Paradebeispiel für die Schwierigkeiten, digitale Innovationen in die Praxis umzusetzen. Ob das neue “Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende” (GNDEW) tatsächlich die erhoffte Wende bringt, bleibt abzuwarten. Die bisherige Misere: Die Idee, Verbraucher und Erzeuger mittels Smart Metern intelligent zu steuern und so die Energiewende effizienter zu gestalten, existiert schon lange....

Digitale Identitäten für grüne Energie

Die Digitalisierung verändert unseren Alltag rasant, und ein zentraler Baustein dieser Transformation sind sichere digitale Identitäten. Sie ermöglichen nicht nur die eindeutige Identifizierung von Personen im digitalen Raum, sondern auch von Unternehmen, Institutionen und sogar Geräten. Das eröffnet ungeahnte Möglichkeiten für effizientere Prozesse, mehr Transparenz und verbesserte Sicherheit in verschiedensten Bereichen – so auch in der Energiewirtschaft. Hier setzt das Projekt ID-Ideal mit dem Arbeitspaket 8 “Energie” an. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Projekt “ID-Ideal” erforscht die Anwendung sicherer digitaler Identitäten....

Nicht alle Kilowattstunden sind gleich geschaffen

Strom ist Strom, oder? Nicht ganz. Während jede Kilowattstunde (kWh) die gleiche Menge an Energie darstellt, ist ihr Wert – und damit ihr Preis – stark von ihrer Nutzung abhängig. Besonders deutlich wird diese Unterscheidung, wenn man den Stromverbrauch verschiedener Geräte im Haushalt vergleicht. Nehmen wir den Kühlschrank und die Türklingel. Beide laufen rund um die Uhr und sichern grundlegende Funktionen in unserem Alltag. Dieser Strom hat einen hohen Wert, da er unseren Lebenskomfort und unsere Sicherheit gewährleistet....

Dynamische Stromtarife:Ist das wirklich so grün, wie es scheint?

In einem kürzlich erschienenen Artikel der Wirtschaftswoche schrieb Sören Imöhl treffend: „Kunden mit einem dynamischen Stromtarif können gerade dann von niedrigeren Strompreisen profitieren, wenn die Nachfrage gering ist oder erneuerbare Energien reichlich verfügbar sind, was typischerweise in Zeiten mit geringer Nutzung oder einem hohen Angebot der Fall ist.“ 1 Auf den ersten Blick klingt das nach einer Win-Win-Situation: Günstiger Strom für den Verbraucher und eine Förderung der Energiewende. Doch ist es wirklich so einfach?...

Dynamische Stromtarife mit SAP IS-U einführen

Energieversorger, die SAP Utilities verwenden und in Erwägung ziehen, dynamische Stromtarife einzuführen, stehen mehrere Ansätze offen. Allerdings hat sich ein bestimmter Weg als “Best Practice” herauskristallisiert, der das vorhandene System am wenigsten stört und eine gute Integration in bestehende Prozesse ermöglicht. Der innovative Lösungsansatz Zwar könnten einige davon ausgehen, dass es am besten wäre, einfach ein paralleles System neben SAP IS-U aufzubauen oder sogar auszulagern, aber wir bei der STROMDAO empfehlen, dynamische Tarife von Beginn an in die Kernprozesse des Unternehmens einzubinden, auch wenn anfangs ein paralleles System für den Pilotbetrieb eingerichtet wird, dessen Hosting wir natürlich auch übergangsweise anbieten....

Netzdienliche Stromtarife:Der Schlüssel zur Energiewende in Deutschland

Eine Energiewende für die Zukunft Deutschland hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: bis 2050 soll ein weitgehend CO2-neutrales Energiesystem etabliert sein. Eine zuverlässige und nachhaltige Stromversorgung ist dafür das Rückgrat. In diesem Kontext rücken netzdienliche Stromtarife ins Rampenlicht, um das Energieangebot und die Stromnachfrage besser auszubalancieren und die Netzstabilität zu sichern. Die Bedeutung netzdienlicher Stromtarife Netzdienliche Stromtarife sind das Bindeglied zwischen der Energieproduktion, vor allem aus erneuerbaren Quellen, und den Verbrauchern. Sie sind so gestaltet, dass sie Anreize schaffen, Strom dann zu verbrauchen, wenn er in großen Mengen verfügbar ist – also vornehmlich zu Wind- und Sonnenzeiten....

Dynamischer Stromtarif in Zahlen

In nicht einmal 5 Minuten kann man die Open-Source Umgebung aufsetzen, die notwendig ist, um einen dynamische Stromtarif als Energieversorger aufzusetzen. Mit 41 Minuten braucht es schon etwas länger, den Hintergrund auf YouTube anzusehen, den Jannik und ich beim Networking Friday vorstellen. 4780 Zeilen Code Benötigt das Framework, um von der Zählerablesung bis zur Abrechnung alle Prozessschritte umzusetzen, damit man eigene Anpassungen vornehmen kann, verfügt der Code über weitere 1578 Zeilen an Kommentaren....