Extreme Preisspitzen und Marktmacht:Die Herausforderungen de

Der Winter 2024 hat den deutschen Strommarkt vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Während der Dunkelflauten im November und Dezember erreichten die Strompreise extreme Höhen von bis zu 940 €/MWh – weit über dem Jahresdurchschnitt von 77 €/MWh. Diese Preisspitzen waren das Ergebnis einer geringen Einspeisung von Wind- und Solarstrom, was konventionellen Kraftwerken ermöglichte, ihre Marktmacht strategisch zu nutzen. Marktmacht einzelner Akteure Die geringe Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien führte dazu, dass konventionelle Kraftwerke ihre Position zur Preisgestaltung ausnutzen konnten....

Knallen bei Tibber die Sektkorken bei Dunkelflaute?

Am 25. November hatten wir in der Nachlese zum 06. November erörtert, was genau als Dunkelflaute bezeichnet wird. Nun sorgt ein weiteres solches Ereignis, das am 12. Dezember 2024 stattfand, für Diskussionen. Eine aktuelle Recherche der FAZ legt neue Details zu den Geschehnissen offen, die Fragen zur Marktmechanik, zum Einsatz von Reservekraftwerken und zu den Profiteuren solcher Situationen aufwerfen. Extreme Preisausschläge bei Stromkosten An diesem Tag erreichten die Strompreise mit 90 Cent pro Kilowattstunde (kWh) einen Spitzenwert....