Neue Geschäftsmodelle für Stadtwerke

Dienstleistungen und Erneuerbare Energien im Fokus In der sich ständig wandelnden Energiewelt stehen Stadtwerke vor der Herausforderung, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken und anzupassen. Angesichts des wachsenden Drucks durch Energiediscounter und den unvermeidlichen Wechsel zu nachhaltigen Energiequellen, müssen Stadtwerke kreativ und innovativ handeln. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Ansätze, die Stadtwerken helfen können, ihre Marktposition neu zu definieren und zukunftsfähig zu gestalten. Energy As A Service (EaaS): Mehr als nur Energie liefern Energy As A Service (EaaS) ist ein zukunftsweisendes Geschäftsmodell, bei dem Stadtwerke nicht nur Energie liefern, sondern als ganzheitliche Dienstleister auftreten.

Die Energiewende - Eine Investition in die Zukunft, die sich lohnt

Die Energiewende ist ein Thema, das in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit erhalten hat. Während einige sie als teures und unnötiges Unterfangen abtun, gibt es viele gute Gründe, warum sie eine sinnvolle Investition in die Zukunft darstellt. Und nein, es geht nicht nur darum, Bäume zu umarmen und die Welt zu retten – obwohl das auch nicht schaden würde. Es geht vor allem darum, unmittelbar Kosten zu sparen und soziale Gerechtigkeit zu fördern.

Lesezeichen - Energy Sharing Positionspapier (BVES, ODH 2024)

Das Positionspapier des BVES und des Open District Hub e.V. thematisiert “Energy Sharing” als entscheidendes Element für die Energiewende in Deutschland. Es betont die Notwendigkeit eines dezentralen und klimaneutralen Energiesystems, das auf erneuerbaren Energien basiert. Energy Sharing ermöglicht eine flexible, dezentrale Energieerzeugung und -nutzung, die Kosten senkt und die Netzeffizienz steigert. Obwohl das Konzept in Ländern wie Österreich bereits etabliert ist, fehlen in Deutschland noch die rechtlichen Rahmenbedingungen. Das Papier schlägt zehn Eckpunkte zur erfolgreichen Einführung von Energy Sharing vor und fordert regulatorische Anpassungen, darunter die Abschaffung der Bilanzkreispflicht und eine Überarbeitung des Steuer- und Abgabensystems.

Fortschritt der Energiewende - Vergleich USA, Deutschland, China

Vektor USA Deutschland China Kohleverstromung Reduzierung der Kohleverstromung, Ziel: 80% erneuerbare Energien bis 2030. Deutschland: Ausstieg spätestens 2038, idealerweise 2030. Führender Kohleverbrauch mit über 1.150 GW installierter Kapazität, neue Kohlekraftwerke in Planung. Regenerative Energie Ziel: 215 GW Photovoltaik und 115 GW Windenergie bis 2030. Deutschland: 215 GW Photovoltaik, 115 GW Windenergie an Land bis 2030. EU: 67% Wachstum bei Wind- und Sonnenstrom seit der letzten Wahl. Führend im weltweiten Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere Photovoltaik (609 GW).

Lesezeichen - Stellungnahme der DENEFF - Kraftwerkssicherheitsgesetz (KWSG) zur Umsetzung der Kraftwerksstrategie (2024)

Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) kritisiert die geplanten Eckpunkte der Bundesregierung für das Kraftwerkssicherheitsgesetz (KWSG) scharf, da sie den EU-Prinzipien “Efficiency First” widersprechen. DENEFF fordert, dass Energieeffizienzmaßnahmen gleichrangig berücksichtigt und Ausschreibungen für Effizienz- und Nachfragesteuerungsmaßnahmen gestartet werden. Die Stellungnahme betont die Bedeutung dezentraler Energiestrategien, um EU-Vertragsverletzungen zu vermeiden und kosteneffizient Klimaneutralität zu erreichen. Laut DENEFF könnten durch Energieeffizienzmaßnahmen erhebliche Einsparungen im Stromsystem erzielt werden; bis 2035 könnten bis zu 117 TWh eingespart und Kosten um 20 Milliarden Euro reduziert werden.

Offene Antwort zum Offenen Brief des AKEN zur Energiepolitik

Gerne würde ich von diesem Blog aus eine Antwort schreiben an die Verfasser des offenen Briefes zur Energiepolitik der AKEN & DAV welcher an die CDU/CSU gerichtet ist. Bei Interesse, als Unterzeichner aufzutreten, bitte die Kommentarfunktion (Kommentar =>Einloggen => Anonym wählen wenn gewünscht) direkt hier auf Stromhaltig.de nutzen oder mich persönlich ansprechen/anschreiben. Offener Brief an die Verfasser des Offenen Briefs an Dr. Friedrich Merz, Markus Söder, Dr. Carsten Linnemann, Markus Blume, Jens Spahn und Andreas Lenz vom 28.

Lesezeichen - Offener Brief - AKEN und DAV (2024)

In einem offenen Brief kritisieren Experten und Unternehmer die deutsche Energiepolitik, insbesondere die von der Union unterstützte Verteuerung von Energie, die die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft gefährdet. Sie fordern die Union auf, marktwirtschaftliche Prinzipien wiederzubeleben und Maßnahmen wie die Reduzierung staatlicher Abgaben und Steuern, die Rücknahme von Förderungen für erneuerbare Energien, das Stoppen der Kernkraftwerksabschaltungen sowie das Aussetzen des Kohleausstiegsgesetzes zu ergreifen. Die Autoren plädieren für eine realistische Interpretation des Pariser Klimaabkommens und eine verstärkte Nutzung von Kernenergie, Fracking und CCS-Technologie.