Eine Technik mit der es Stromversorgern möglich ist Nachrichten (Signale) über das Stromnetz zu versenden. Genutzt wird diese Möglichkeit um Anschlüsse mit entsprechendem Empfänger (Beispiel Wärmepumpen) fern zu an bzw. abzuschalten. Mittlerweile wird diese Technik auch eingesetzt, um die Einspeisung von Photovoltaikstrom zu steuern.
Die teilnehmende Anlage muss in der Lage sein:
* ihre Erzeugungsleistung innerhalb von 5 Minuten um die angebotene Regelleistung zu verändern,
* während des Abrufzeitraums einem durch den Übertragungsnetzbetreiber vorgegebenen Signal zu folgen,
* innerhalb von 5 Minuten die Ausgangsleistung wieder zu erreichen.
* Die wahrscheinliche Aufrufhäufigkeit durch die Übertragungsnetzbetreiber liegt bei 2 - 3 Aufrufen pro Tag bzw. 4 - 6 Stunden im Monat.
Die Anlage muss sicherstellen
* ihre Erzeugungsleistung innerhalb von 15 Minuten um die angebotene Regelleistung zu verändern,
* die veränderte Leistung zwischen 15 Minuten und bis zu 4 Stunden beizubehalten
* innerhalb von 15 Minuten die Ausgangsleistung wieder zu erreichen.
* Die durchschnittliche Aufrufhäufigkeit durch die ÜNB liegt bei 2 - 3 Aufrufen pro Monat.
Es ist das Paradoxon, dass trotz fallender Börsenstrompreise die Verbraucherstrompreise steigen lassen. Gerade erst konnte man lesen, dass die Einkaufspreise an der Strombörse um 16,6% in den ersten 11 Monaten 2012 gesunken ist . Ursache hierfür ist die senkende Wirkung von Strom aus regenerativen Energieträgern. Spätestens bei der Erhöhung der Abschlagszahlungen des Energieversorgers – oder der Senkung der Einspeisevergütung, wird es Zeit die Mechanismen hinter dem Strompreis einmal genauer zu …
Die normale Frequenz des öffentlichen Stromnetzes beträgt in ganz Europa 50 Hertz. Je nach Verhältnis zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch darf diese um 0,2 Hertz nach oben unter unten Schwanken. Befindet sich mehr Storm im Netz, als aktuell abgerufen wird, so steigt die Frequenz - ist zu wenig Strom im Netz, dann geht die Frequenz nach unten.